Aktuelle Projekte

Notversorgung mit Lebensmitteln in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Menschen in Monte Trigo leben vom Verkauf ihrer Fische. Dieser Absatzmarkt ist auf Grund der Pandemie massiv eingebrochen und dadurch ist die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln nicht mehr ausreichend gewährleistet. Unser Verein hat sich daher der Notversorgung, wie sie in Tarrafal vom Verein „Dar as Mãos“ eingerichtet wurde, angeschlossen. Dankenswerter Weise wurde der Einkauf der Lebensmittel im Großmarkt in Porto Novo durch den Verein „Dar as Mãos“ organisiert und die Waren am 29. Mai nach Monte Trigo geliefert. Die Verteilung vor Ort lief unter der Regie des Schulleiters Osvaldo.
Einkaufsliste: 625 kg Reis, 75 kg Linsen, 50 kg Zucker, 120 kg Nudeln/Spaghetti, 60 kg Vollkornmehl, 25 kg Zwiebeln, 5 Kisten (60 Flaschen) Olivenöl, 5 Kisten (60 Flaschen) Sojaöl, 750 Brühwürfel.
 zu einem Gesamtpreis von ca. 1.000 € (Fotos).

Dank der Spenden, die nach unserem Spendenaufruf im Juli 2020 auf dem Konto der Amigos de Monte Trigo eingingen, konnten wir einen zweiten Cesta básica (Versorgung der Bevölkerung von Monte Trigo mit Lebensmittel) starten. Die Lebensmittel wurden am 2.8.2020 nach Monte Trigo gebracht und dort verteilt. Wir bedanken uns, auch im Namen der Einwohner von Monte Trigo, ganz herzlich bei den Spendern.


Neues Fischerboot

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt finanziert mit 90% für die Gemeinde Monte Trigo ein neues Fischerboot, wobei die Gemeinde die restlichen10% der Gesamtkosten übernehmen muss. Da dies für die Gemeinde nicht möglich war, hat der Verein eine Unterstützung in Höhe von 6.000 € zugesagt. Das Boot wird auf einer Werft in Mindelo gebaut.


Entsorgung von Altglas

Geplanter Erwerb einer Glasschreddermaschine zur Weiterverwertung von Altglas. Das geschredderte Glas kann dem Beton zusätzlich zum Sand beigemischt werden. Durch das Schleifen von daraus gegossener Platten können besondere Effekte erzielt werden.


Photovoltaikanlage

2012 erhielt Monte Trigo von der EU eine Photovoltaikanlage, die den gesamten Ort mit Strom versorgt. Inzwischen gehen die Batterien der Reihe nach kaputt. Der Ersatz ist für die Verwaltung nicht finanzierbar. Wir versuchen durch Kontaktanbahnungen Fördermittel zu aquirieren.